Der UN-MenschenÂrechtsÂrat
Eine Konferenzsimulation
In dieser Konferenzsimulation spielen Teilnehmende die Arbeit des UN-Menschenrechtsrates nach. Dabei schlüpfen sie in die Rollen exemplarischer Akteur:innen und diskutieren in Verhandlungen, ob die Todesstrafe mit den Menschenrechten vereinbar ist, und stimmen mittels Beschlüssen ab. In der Auswertung wird das Geschehene reflektiert und mit den realen Entwicklungen im UN-Menschenrechtsrat verglichen.
Projekt
Das Projekt Der UN-Menschenrechtsrat – Eine Konferenzsimulation lässt Schüler:innen die Arbeit des UN-Menschenrechtsrates im Zuge einer Konferenzsimulation nachspielen. Schüler:innen der Sekundarstufe II schlüpfen dazu in die Rollen von Vertreter:innen verschiedener Länder und Organisationen, um in Diskussionen und Verhandlungen zu bearbeiten, ob bzw. inwiefern die Todesstrafe mit den Menschenrechten vereinbar ist. Ziel ist es, ein tieferes Verständnis für Menschenrechtsfragen zu entwickeln, die Funktionsweise internationaler Organisationen zu verstehen und Kompetenzen in demokratischen Prozessen zu stärken. Die Thematik ist auch im österreichischen Lehrplan verankert: In der Oberstufe (AHS und BHS) sieht der Lehrplan für das Fach Geschichte, Sozialkunde und Politische Bildung explizit die Auseinandersetzung mit Grund- und Menschenrechten, internationalen Organisationen wie den Vereinten Nationen sowie mit aktuellen politischen und rechtlichen Fragestellungen vor. Die Todesstrafe kann dabei als kontroverses Thema aufgegriffen werden, etwa im internationalen Vergleich oder im Zusammenhang mit völkerrechtlichen Verträgen wie der Europäischen Menschenrechtskonvention. Auch in der Sekundarstufe I (8. Schulstufe) ist das Thema Menschenrechte im Lehrplan für Geschichte und Politische Bildung vorgesehen, wobei die Schüler:innen grundlegende Rechte und deren Bedeutung für Gesellschaft und Alltag kennenlernen sollen. Genau an diesem Punkt setzt das Projekt an, indem es die Auseinandersetzung mit Menschenrechtsfragen wie der Todesstrafe in ein handlungsorientiertes Format überführt.
Das Projekt beinhaltet Rollenspiele, Diskussionen, Abstimmungen und Reflexionsphasen. Materialien umfassen Textdokumente, die zum Beispiel mit Hintergrundinformationen, Angaben zum Ablauf oder Beschlussvorlagen bestückt sind. Des Weiteren werden auch Präsentationen und Unterlagen für die räumliche Gestaltung bereitgestellt. Die Konferenzsimulation erstreckt sich über sechs Unterrichtseinheiten. Da sich die Schüler:innen auch vermehrt in Kleingruppen zusammenfinden, ist es von Vorteil, hier einen entsprechenden Raum zu wählen. Die Durchführung erfolgt unter der Leitung eines/einer Moderators bzw. Moderatorin, der/die den Ablauf koordiniert. Im Zuge der finalen Auswertung erfolgt eine Reflexion der Simulationsergebnisse.
Organisation & Info
Tim Hübener
huebener@demokratiezentrum.org
Demokratiezentrum Wien
Hegelgasse6/5
1010 Wien
demokratiezentrum.org
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Projektteam
Tim Hübener
Verena Novak-Geiger
Lilian Ogradnig (bis 03|2025)
Kompetenzmodell
Mithilfe der GECKO-Plattform wurden im Kompetenzmodell Fähigkeiten beschrieben, die Lehrpersonen im Rahmen des Projekts erwerben können.
Downloads & Materialien
Alle Inhalte sowie Lern- und Lehrmaterialien sind als Open Educational Resources (OER) unter der Creative-Commons-Lizenz CC BY-NC-SA 4.0 lizenziert und dürfen nur unter den folgenden drei Bedingungen geteilt oder bearbeitet werden: Namensnennung – Nicht-kommerziell – Weitergabe unter gleichen Bedingungen.
Impressionen
Fördergeber
Das Vorhaben wurde als Projekt im Rahmen des Educational Innovation Lab for Sustainable MINT (EIL4MINT) im Educational Lab begleitet und gefördert. EIL4MINT wird aus Mitteln der Innovationsstiftung für Bildung gefördert und im Rahmen des FFG-Programms »Innovationslabore für Bildung« durchgeführt.
Mitfinanzierende Organisationen:
Lakeside Science & Technology Park GmbH, Universität Klagenfurt, Bildungsdirektion Kärnten, Pädagogische Hochschule Kärnten, Fachhochschule Kärnten